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No-Gos im Bewerbungsgespräch

Erfahren Sie, worüber sich der Personaler bei Vorstellungsgesprächen mit Bewerbern aus dem Bereich IT häufig ärgert.

Unangemessenes Outfit

Kariertes Hemd mit kurzem Ärmel und Kugelschreiber in der Brusttasche – manch gestandener IT-Profi erscheint tatsächlich so zum Bewerbungsgespräch. Auch wenn es im IT-Bereich kleidungstechnisch in den meisten Branchen etwas legerer zugeht, macht es trotzdem einen schlechten Eindruck auf den Personaler, wenn Sie ihm bei der ersten Begegnung im oben beschriebenen IT-Klischee-Outfit gegenübertreten. Würdigen Sie diesen wichtigen geschäftlichen Termin unbedingt mit angemessener Kleidung. Nichts falsch machen Sie mit einem dunklen Anzug. Mehr Hinweise zum Dresscode im Bewerbungsgespräch bekommen Sie hier: Des Bewerbers neue Kleider

Schlechte Selbstdarstellung

Gut vorbereitet sein heißt auch, die eigenen Bewerbungsunterlagen zu kennen. Studieren Sie vor allem Ihren Lebenslauf noch einmal ganz genau. Lücken im Lebenslauf sind kein K.O. Kriterium, müssen aber plausibel erläutert werden. Wer hier ins Stottern gerät, vermittelt den Eindruck, er hätte etwas zu verbergen.  Wie Sie sich im Bewerbungsgespräch am besten selbst darstellen erfahren Sie hier: Die gelungene Selbstpräsentation im Bewerbungsgespräch

Sich nicht auf den Gesprächspartner einstellen

In der Praxis zeigt sich häufig, dass gerade IT-Fachkräfte dazu neigen, ausschließlich auf die eigene Fachkompetenz zu bauen und Soft Skills, wie zum Beispiel kommunikative Fähigkeiten, zu vernachlässigen.
Vorsicht: In einem Vorstellungsgespräch geht es nicht allein darum, mit dem eigenen Wissen zu überzeugen. Sie müssen auch die Fähigkeit, sich in die Lage des Gesprächspartners hineinversetzen zu können, demonstrieren. Denn: Wer zum Beispiel im IT Support arbeitet, muss dieses Talent jeden Tag unter Beweis stellen. Erwarten Sie nicht, dass der Personaler sich automatisch in Ihrem Fachgebiet auskennt, nur weil er das Bewerbungsgespräch mit Ihnen führt. Warum Sie im Bewerbungsgespräch außerdem noch genau zuhören sollten, erfahren Sie in diesem Artikel: 10 Gründe, beim Vorstellungsgespräch gut zuzuhören

Kein Interesse am Unternehmen

Brilliante Kenntnisse im IT Bereich reichen nicht aus. Dass Sie sich in Ihrer Disziplin zu Hause fühlen, setzt der Personaler voraus. Genau so wichtig ist ihm echtes Interesse an dem Unternehmen seitens des Bewerbers. Beschäftigen Sie sich daher ausgiebig mit der Unternehmens-Homepage. Bei sehr großen Unternehmen lohnt es sich auch die Tagespresse zu verfolgen, um so über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden zu sein.

Übertreibungen im Hinblick auf Fremdsprachenkenntnisse

Ausgezeichnetes Englisch und Französisch- Kenntnisse auf fortgeschrittenem Niveau – kann Ihr Lebenslauf auch im direkten Gespräch halten, was er verspricht? Viele IT-Fachkräfte machen den Fehler, die eigenen fremdsprachlichen Fähigkeiten zu überschätzen. Wer Begriffe der Fachsprache im fremdsprachlichen Kontext exzellent beherrscht, aber im Bewerbungsgespräch ins Stocken gerät, sobald der Personalentscheider die Sprache ändert, hat eindeutig zu dick aufgetragen. Vermeiden Sie solche Blamagen.

 

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